Surinam

Surinam ist ein Staat im Nordosten Südamerikas, welcher im Norden an den Atlantischen Ozean grenzt. Landesgrenzen bestehen im Westen zu Guyana, im Süden zu Brasilien und im Osten zu Französisch-Guayana. Dabei ist es mit fast 164.000 Quadratkilometer das kleinste unabhängige Land Südamerikas.

Die Bevölkerungszahl liegt bei rund 500.000 Einwohnern, wobei der Großteil die küstennahen Gebiete besiedelt. Auch lebt die Hälfte der Landesbewohner in der größten Stadt des Landes, nämlich Paramaribo, welche gleichzeitig Hauptstadt ist. Diese am Fluss Suriname gelegene Ansiedelung ist ebenfalls nur 23 Kilometer vom Atlantik entfernt. Die Bevölkerung lässt sich in viele verschiedenen Gruppen aufteilen, dabei sind etwa ein Drittel afrikanischer Abstammung, welche sich aber ebenfalls wieder in zwei große Gruppen aufteilen, nämlich den Kreolen und den Maroons.

Weiterhin ist über ein Viertel indischer Abstammung und rund 15% sind Javaner. Im Süden durchziehen drei Gebirgsketten das Land, so ist auch im Wilhelminagebirge mit dem 1280 Meter hohem Julianatop der höchste Punkt des Landes vorhanden. Durch das tropische Klima gibt es zwei Regenzeiten im Jahr und dazwischen große Trockenzeiten. Auch sind etwa 80% des Landes mit Regenwald bedeckt, der auch eine einzigartige Flora und Fauna beinhaltet. Das Verkehrsnetz ist hauptsächlich in Küstennähe stärker ausgebaut, für eine Luftverbindung sorgt der internationale Flughafen in Zanderij, etwa 40 Kilometer von der Hauptstadt entfernt.

Durch die vorhandenen Bodenschätze, wie Bauxit und Erdöl, kann Surinam einen jährlichen Exportüberschuss verzeichnen. Aufgrund des europäischen Einflusses sind die Eingriffe des Menschen in die Natur geringer als in anderen Ländern Südamerikas, sodass die Unberührtheit derselben vor allem für Touristen ein lohnenswertes Ziel darstellt.

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